SVR - gGmbH
Segelvereinigung Rheingau, SVR, gGmbH
1. Geschäftsführer: Thomas Seelbach
2. Geschäftsführer Joachim Arndt
Vita: 1962 geboren in Kiel. Nach Medizinstudium heute Facharzt für Hals-Nasen-Ohren(HNO). Im Binnenland entdeckt er seine Leidenschaft für das Segeln. Seit seinem 15. Lebensjahr segelt er in der Jugendabteilung des Segelclubs Walluf auf dem Rhein Jollen. Zuerst Vaurien und 420er, später dann Laser. Nach einigen Törns mit der Hanseatischen Yachtschule wird er Mitglied in der „Segelgruppe Störtebeker“ des Hamburgischen Vereins Seefahrt e.V., der seit 1903 existiert. Er nimmt teil an zahlreichen Überführungstörns und an Hochseeregatten auf der S&S One off „Hamburg X“. Unter anderem segelt er 1984 Round Irland, die Cowes Week und das Fastnet Race 1985, Gotland Rund 1987, Round England and Irland 1992. Nach familiär und beruflich bedingter Pause segelt er seit 2006 wieder auf dem Rhein mit seinem modernen Schärenkreuzer vom Typ Karavel.
Bootswerft Gilleleje
Die Bootswerft ist in Gilleleje (Nordseeland/Dänemark) seit etwa 1850 ansässig und hat in dieserZeit mehrere Eigentümer gehabt. Nach unseren Unterlagen sind verschiedenste Boote kontinuierlichseit der Gründungszeit um 1850 hergestellt worden, was die Werft zu einer der ältesten Dänemarksmacht.
Die beiden heutigen Eigner – Niels Andersen und Jan Skibstrup - haben die Werft im Sommer1987 erworben und habe seit damals mit etwa 15 Mitarbeitern verschiedenste Schiffsneubauten,Reparaturen und Renovierungen an unterschiedlichen Schiffstypen wie Fischerboote, Segelyachtenund Tourist-boote meist aus Holz aber auch aus GfK hergestellt.
Besondere Neubauprojekte waren u.a. die bekannten 16 Schiffe für Hafenrundfahrtenin Kopenhagen aus GfK und Mahagoni. Ebenfalls hervorzuheben ist der Stapellauf einerneuen „Aalekvase“ nach historischen Zeichnungen von Mortensen in Eiche für einen lokalenFreizeitsegler.
Die Werft hat auch viele Restaurierungen an Segelyachten verschiedenster Größen durchgeführt,u.a. die Restaurierung des eleganten dänischen 12ers „Thea“ (12 – D 1), bei der ein Großteil derBodenstruktur und das Cockpit ersetzt wurde. Unglücklicherweise fiel der Kran mit der „Thea“während der Wasserung um, so dass die „Thea“ noch einmal auf die Werft für eine umfassendeReparatur zurück musste. Inzwischen segelt die „Thea“ wieder als Schmuckstück.
Zur Zeit arbeitet die Werft mit Hochdruck an der umfassenden Restaurierung der sehr schmucken12mR Yacht „ANITA“, eine Abeking & Rassmussen Yacht aus dem Jahre 1938, mit dem Ziel imFrühjahr 2012 wieder segeln zu können.
10.09.2011 - (Übersetzung aus dem Dänischen – Jost Körte)
Ergänzung (VC):
Niels Andersen hat das Bootsbauer Handwerk auf der bekannten dänischen Werft Molich inHundestedt erlernt. Und auch seglerisch hat er Erfolge erzielt, Ende der 80-er Jahre war er Gewinnerder berühmten Regatta Gotland Rund und ebenfalls Sealand Rund gewann er schon.
Fachliche Baubegleitung
Der „ANITA – Flüsterer“
Uwe Baykowski, ein Kurzportrait von Wolfgang Lörcher 27.11.2010
„Pferdeflüsterer“ werden Menschen genannt, die einen besonderen Bezug zu Pferden aufbauen können. Der Bootsbauer Uwe Baykowski hat diese Fähigkeit offenbar bei Holzschiffen, denn als „vereidigter Sachverständiger für Klassische Yachten“ ist er bei Besitzern alter Holzschiffe sehr gefragt. Aber nicht nur bei diesen, sondern auch Schiffsversicherungen greifen gern und häufig auf seine Gutachten zurück.
Schon der kleine Uwe war nah am Wasser, im Paddelboot mit seinen Eltern. Mit fünfzehn Jahren segelte er dann bereits seinen ersten Küstenkreuzer. Bald war für ihn klar, dass nur ein Beruf in Frage kam, der mit Booten, seiner ganzen Leidenschaft, zu tun hatte. Also fing er eine dreijährige Lehre an als Bootsbauer in Schleswig an der Schlei. Als er seinen Gesellenbrief in der Tasche hatte, ging er zur Werft Knierim in Laboe und machte 1984 die Meisterprüfung in Lübeck. Als Zivildienstleistender segelte er mit Behinderten. Er baute Folkeboote in Eckerförde und entdeckte „die Liebe zu alten Booten“ beim British- Kiel – Yacht-Club in Holtenau. Mitte der 80er Jahre ging er als Bootsbauer nach Portugal, dann zurück nach Kiel. Von 1987 bis 1993 übernahm er die Leitung für den originalgetreuen Nachbau der Bremer Kogge von 1380 und war im Anschluss für das Segelzentrum der Universität Kiel tätig. Seit 1995 leitet er die vereinseigene Werft des Kieler Yachtclubs in Strande. Er führt Seminare zum Holzbootbau durch und die Wartelisten für solche Wochenendseminare sind lang.
Daneben ist er freiberuflich als Sachverständiger im In- und Ausland tätig für die Bewertung von Schäden an Sportbooten und Yachten aller Art mit dem Schwerpunkt auf klassischen Holzyachten.
Bei ANITA geht seine Aufgabe aber über die bloße gutachterliche Tätigkeit hinaus. Ähnlich wie ein Architekt führt er die Bauaufsicht bei der Restaurierung der Yacht. Das Schicksal der ANITA liegt also in seiner Hand. Da ist es hilfreich, dass er neben Englisch vor allem auch Dänisch spricht.
Dass die ANITA bei ihm in den besten Händen ist beweist nicht nur der Nachbau der Bremer Kogge, sondern auch der Wiederaufbau zahlreicher anderer alter Holzyachten, an dem er beteiligt war. Dies waren, um nur einige zu nennen:
die 11KR- Yacht LYDIA, der 60qm Seekreuzer IRENE (Baujahr 1936), der Zweimast Gaffelschoner ZUVERSICHT (Baujahr 1905) und der 12er SPHINX (ex OSTWIND).
Wer noch mehr wissen will erfährt dies unter www.yacht-survey.de
Bootswerft GillelejeDie Bootswerft ist in Gilleleje (Nordseeland/Dänemark) seit etwa 1850 ansässig und hat in dieserZeit mehrere Eigentümer gehabt. Nach unseren Unterlagen sind verschiedenste Boote kontinuierlichseit der Gründungszeit um 1850 hergestellt worden, was die Werft zu einer der ältesten Dänemarksmacht.Die beiden heutigen Eigner – Niels Andersen und Jan Skibstrup - haben die Werft im Sommer1987 erworben und habe seit damals mit etwa 15 Mitarbeitern verschiedenste Schiffsneubauten,Reparaturen und Renovierungen an unterschiedlichen Schiffstypen wie Fischerboote, Segelyachtenund Tourist-boote meist aus Holz aber auch aus GfK hergestellt.Besondere Neubauprojekte waren u.a. die bekannten 16 Schiffe für Hafenrundfahrtenin Kopenhagen aus GfK und Mahagoni. Ebenfalls hervorzuheben ist der Stapellauf einerneuen „Aalekvase“ nach historischen Zeichnungen von Mortensen in Eiche für einen lokalenFreizeitsegler.Die Werft hat auch viele Restaurierungen an Segelyachten verschiedenster Größen durchgeführt,u.a. die Restaurierung des eleganten dänischen 12ers „Thea“ (12 – D 1), bei der ein Großteil derBodenstruktur und das Cockpit ersetzt wurde. Unglücklicherweise fiel der Kran mit der „Thea“während der Wasserung um, so dass die „Thea“ noch einmal auf die Werft für eine umfassendeReparatur zurück musste. Inzwischen segelt die „Thea“ wieder als Schmuckstück.Zur Zeit arbeitet die Werft mit Hochdruck an der umfassenden Restaurierung der sehr schmucken12mR Yacht „ANITA“, eine Abeking & Rassmussen Yacht aus dem Jahre 1938, mit dem Ziel imFrühjahr 2012 wieder segeln zu können.10.09.2011 - (Übersetzung aus dem Dänischen – Jost Körte)Ergänzung (VC):Niels Andersen hat das Bootsbauer Handwerk auf der bekannten dänischen Werft Molich inHundestedt erlernt. Und auch seglerisch hat er Erfolge erzielt, Ende der 80-er Jahre war er Gewinnerder berühmten Regatta Gotland Rund und ebenfalls Sealand Rund gewann er schon.
